šŸ³ GRABNERĀ­HOF KOCHBUCH KƜCHE

ALTSTEIĀ­RIĀ­SCHE: probiert und rezensiert

Seit der neue MorgenschĀ­tean mit dem Titel ā€œProst! Mahlzeit! ā€“ Dopfn, Schmorrn und TschapĀ­perlĀ­wossaā€ drauƟen ist, gibt es auf dem Blog zur Zeitschrift einen SchwerĀ­punkt zu eben diesem Thema. Und da wird schon mal gekocht ā€“ auch von mir! Und welches Gericht passt schon besser zum Thema als ā€œa steiriĀ­scha Dopfnschmoanā€?Das Kochbuch selbst wurde uns vom Stocker-Verlag zur VerfĆ¼Ā­gung gestellt, herzliĀ­chen Dank!

Zutaten:
300 g Mehl, 1/2 kg MagerĀ­topĀ­fen, 3g Salz, 3 EidotĀ­ter, 100g Butter, 100g Rosinen, Staubzucker

ZubereiĀ­tung:
Mehl, Topfen, Salz und EidotĀ­ter zu einem lockeĀ­ren Teig abbrƶĀ­ckeln und eine halbe Stunde im KĆ¼hlschrank ruhen lassen. (InzwiĀ­schen das Kompott zubereiĀ­ten und zum AuskĆ¼hĀ­len auf den Balkon oder in den Garten stellen. Im Notfall, wenn man beides nicht hat, vor die TĆ¼r ā€“ wird schon keiner fladern) Butter in einer groƟen AuflaufĀ­form erhitĀ­zen und den Teig darin anbacken, bis er leicht gebrƤunt ist, dann den SchmarĀ­ren mit einer BackschauĀ­fel aufloĀ­ckern. Rosinen beifĆ¼Ā­gen und den SchmarĀ­ren bei 200 Ā°C im Backrohr fĆ¼r ca. 1/4 Stunde backen. Sofort anrichĀ­ten und mit StaubĀ­zuĀ­cker bestreuen! Dazu passt Apfel- oder (so haben wir es gegesĀ­sen) Birnenkompott!

Kleiner Tipp am Rande, damit euch nicht dasselbe passiert wie mir: Wenn ihr euch wƤhrend der Backzeit an den dem Laptop setzt , um an einem neuen RomanĀ­kaĀ­piĀ­tel (oder auch einem DialektĀ­geĀ­dicht) zu feilen, stellt euch bitte die KĆ¼chenĀ­uhr. Zu lang im Backrohr wird der SchmarĀ­ren ein bisserl trocken ā€“ aber er hat selbst nach etwas zu lange Backzeit vorzĆ¼gĀ­lich geschmeckt šŸ™‚
Guten Appetit!

Das Rezept ist im Ɯbrigen aus dem GrabnerĀ­hof-Kochbuch, das eine Menge alter steiriĀ­scher Rezepte in sich vereint ā€“ wie etwa ā€œHoadnsĀ­terzā€, FarferlĀ­suppe, Ritschert, gekochĀ­tes SelchĀ­fleisch mit Erbsbrei, SteiriĀ­sches WurzelĀ­fleisch, GƶppelĀ­kraut, Aufgsetzte steiriĀ­sche Henn, StroherdĀ­Ć¤pĀ­fel mit BrennesĀ­selĀ­spiĀ­nat, RƶhrlĀ­saĀ­lat mit Ei und SaubohĀ­nen, ErdƤpĀ­felĀ­krapĀ­ferln, SchwamĀ­merlĀ­guĀ­lasch, KrautĀ­fleĀ­ckerln, GrammelĀ­knƶĀ­del, ErdƤpĀ­felĀ­wurst, Blut-Tommerl, diverse SchmarĀ­ren und sĆ¼ĆŸe Knƶdel, ApfelĀ­radln, HolunĀ­tersĀ­rauĀ­den, NusspoĀ­titze und viele, viele (viele!) Rezepte mehr.
BesonĀ­ders Extra: Im GrabnerĀ­hof-Kochbuch geht es viel um das Kochen mit der Kochkiste.Gerade in Zeiten, in denen Strom und Gas (und auch die LebensĀ­mitĀ­tel) wieder teuer werden, eine gute, geldbeuĀ­telĀ­schoĀ­nende KochvaĀ­riĀ­ante. Und das Fleisch wird ja meist auch viel zarter! WeiteĀ­rer Vorteil einer Kochkiste: Man kann neben dem Kochen gleich ein paar RomanĀ­kaĀ­piĀ­tel schreiĀ­ben ohne dass was anbrennt!

GrabnerĀ­hof Kochbuch
Die AltsteiĀ­riĀ­sche KĆ¼che
HerausĀ­geĀ­geĀ­ben vom Leopold Stocker Verlag, Graz, 2019
ISBN: 978ā€“3ā€‘7020ā€“1800ā€‘9
www.stocker-verlag.com

šŸ“˜ RezenĀ­siĀ­onsĀ­exĀ­emĀ­plar   šŸ–„ Dieser Artikel wurde fĆ¼r den NEIX-Blog auf www.oeda.at verfasst

GeschichtĀ­liĀ­ches und RƤtselĀ­hafĀ­tes rund um das Thema (Kaiser-) SchmarĀ­ren sowie eine eine AnleiĀ­tung, wofĆ¼r man den Topfen noch alles verwenĀ­den kann, finden Sie in unserer DialektĀ­zeitĀ­schrift MORGENSCHĀ­TEAN im LiteraĀ­turĀ­teil mit dem Titel ā€œDopfn, Schmorrn und Tschapperlwossa ā€ 

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