DUM – Das Ultima­tive Magazin

… gibt es jetzt schon seit 30 Jahren. In dieser Zeitschrift wurde – vor vielen Jahren – auch ein Teil meines Debüt­ro­mans abgedruckt (damals gab es grad mal 2 Kapitel Manuskript). Die anschlie­ßende Präsen­ta­tion des Heftes hat dann tatsäch­lich mein Leben komplett verän­dert – und zwar nachhal­tig. Die Lesung fand nämlich im Café Anno statt – worauf­hin ich gleich mal für eine einstün­dige Lesung engagiert wurde (weswe­gen ich fleißig weiter­schrei­ben musste bis zum Termin, der zeitlich zum Glück noch in großer Ferne lag).
Um mir auch andere Lesun­gen anzuse­hen, kam ich darauf­hin öfters ins Café Anno.
Nach meiner eigenen Lesung hatte ich dann nicht nur ein weite­res Engage­ment bei einer anderen Lese-Reihe, sondern auch bereits ein paar weitere Abdru­cke in Litera­tur­zeit­schrif­ten. Und ein halbes Jahr darauf, habe ich dann begon­nen, die Lesereihe ALSO im Café Anno selbst mitzu­be­treuen und bei der Zeitschrift & Radies­chen mitzu­ar­bei­ten.
Wie es so ist, wenn man eigent­lich lieber Romane schreibt statt Kurzge­schich­ten: Es fehlt dann immer die Zeit, die zündende Idee, meist sogar der Gedanke. Dieses Frühjahr habe ich nicht nur ein paar alte Geschich­ten aus der Lade geholt und neu aufge­motzt, sondern auch meinen ersten Text im Dialekt geschrie­ben. Ganz nach dem Motto: einen Versuch ist es wert – so wie damals auch schon. Der Vorteil beim DUM ist nämlich, dass dort anonym bewer­tet wird. Wenn der Text nicht ins Heft kommt, muss man es nicht persön­lich nehmen, nicht mal, wenn man den Macher (Wolfgang Kühn) und sein Team kennt.
Zu meiner großen Freue Freude wurde mein Gedicht “Famüli­engschichtn” zum Thema “KORRUPT” dann tatsäch­lich abgedruckt – und während einer langen Autofahrt durch Deutsch­land habe ich das Heft dann mit großem Vergnü­gen gelesen (auf dem Beifah­rer­sitz natürlich),

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