🗞️ DUM – Das Ultimative Magazin

… gibt es jetzt schon seit 30 Jahren. In dieser Zeitschrift wurde – vor vielen Jahren – auch ein Teil meines Debütromans abgedruckt (damals gab es grad mal 2 Kapitel Manuskript). Die anschließende Präsentation des Heftes hat dann tatsächlich mein Leben komplett verändert – und zwar nachhaltig. Die Lesung fand nämlich im Café Anno statt – woraufhin ich gleich mal für eine einstündige Lesung engagiert wurde (weswegen ich fleißig weiterschreiben musste bis zum Termin, der zeitlich zum Glück noch in großer Ferne lag).
Um mir auch andere Lesungen anzusehen, kam ich daraufhin öfters ins Café Anno.
Nach meiner eigenen Lesung hatte ich dann nicht nur ein weiteres Engagement bei einer anderen Lese-Reihe, sondern auch bereits ein paar weitere Abdrucke in Literaturzeitschriften. Und ein halbes Jahr darauf, habe ich dann begonnen, die Lesereihe ALSO im Café Anno selbst mitzubetreuen und bei der Zeitschrift & Radieschen mitzuarbeiten.
Wie es so ist, wenn man eigentlich lieber Romane schreibt statt Kurzgeschichten: Es fehlt dann immer die Zeit, die zündende Idee, meist sogar der Gedanke. Dieses Frühjahr habe ich nicht nur ein paar alte Geschichten aus der Lade geholt und neu aufgemotzt, sondern auch meinen ersten Text im Dialekt geschrieben. Ganz nach dem Motto: einen Versuch ist es wert – so wie damals auch schon. Der Vorteil beim DUM ist nämlich, dass dort anonym bewertet wird. Wenn der Text nicht ins Heft kommt, muss man es nicht persönlich nehmen, nicht mal, wenn man den Macher (Wolfgang Kühn) und sein Team kennt.
Zu meiner großen Freue Freude wurde mein Gedicht “Famüliengschichtn” zum Thema “KORRUPT” dann tatsächlich abgedruckt – und während einer langen Autofahrt durch Deutschland habe ich das Heft dann mit großem Vergnügen gelesen (auf dem Beifahrersitz natürlich)

Nachtrag 31.12.: Im Dezember habe ich das DUM in unserer Sendung 7shoG vorgestellt, mit einem Text von Daniela Dangl. Die Sendung kann nachgehört werden!

Kommentar verfassen