šŸ“˜ DIE ROTTE

ā€¦ geht an die Nieren und ans Herz. Da schmerzts und gruselts beim Lesen, aber so richtig.

šŸ”« EIN GIRO IN TRIEST

ā€¦ ist kein Krimi nach 08/15-StrickĀ­musĀ­ter. AbgeseĀ­hen vom histoĀ­risch spannenĀ­den Setting ist der Roman dramaĀ­turĀ­gisch geschickt gewebt und in einer unaufĀ­geĀ­regĀ­ten, ruhigen Sprache verfasst.

šŸ›‹ļø LYRIK am SONNTAG

Es geht ums AlleinĀ­sein. Ums AushalĀ­ten, um die Angst, ums LufthoĀ­len und AbtauĀ­chen, um Krieg und Frieden, um Feuer, Wasser. Salz, Zucker, Tisch und Brot. Ums TrƤumen. Und ums BƤren-aufbinden-Wollen.

šŸ“˜ DIE DRINGĀ­LICHĀ­KEIT DER DINGE

GrundtĀ­ner spielt mit Klischees, wie sie in vielen LiebesĀ­roĀ­maĀ­nen bedient werden ā€“ und offenĀ­sichtĀ­lich auch in AnwaltsĀ­seĀ­rien. Da ist ein junger Jurist, der fĆ¼r jede SituaĀ­tion einen trockeĀ­nen GesetĀ­zesĀ­text bereitĀ­hƤlt und dessen Anzug immer gebĆ¼gelt aussieht. Und dann ist da die feurige, lebensĀ­hungĀ­rige ItalieĀ­neĀ­rin, bei der selbst die Dinge einen Wohnort haben, und die Mathias lehrt, das Leben zu nehmen, wie es kommt und nicht immer alles so verkrampft zu sehen. 

šŸ›‹ļø LYRIK am SONNTAG

Ein wunderĀ­schƶĀ­ner GedichtĀ­band ā€“ teilweise im Dialekt verfasst ā€“, den man immer wieder zur Hand nehmen mƶchte. Um darin zu blƤttern, um sich darin zu verlieĀ­ren. Um danach in den BuchlaĀ­den zu laufen und mehr Lyrik zu kaufen. 

šŸ“€ KUCHLWEAĀ­NAĀ­RISCH LEANA

Ludwig Roman Fleischer erzƤhlt die Geschichte der Wiener KĆ¼che in amĆ¼sanĀ­tem Ton, eingeĀ­betĀ­tet in ein Gschichtl vom Resch Ruudl und seinen BekannĀ­ten, zum Beispiel dem Schuadl, der schon in Pension ist. Der Resch Ruudl hat nƤmlich ā€œa BƤhsl im siebzehntn Hiebā€

šŸ“˜ ā€‹JOKERĀ­MAN von Stefan Kutzenberger

Stell dir vor, die Welt wird von einem Netzwerk aus Bob Dylan-Fans gelenkt. Und stell dir vor, du heiƟt Stefan KutzenĀ­beĀ­ger und hast gerade einen ziemlich an den Haaren herbeiĀ­geĀ­zoĀ­geĀ­nen Vortrag Ć¼ber den JokerĀ­man auf einer Dylan-KonfeĀ­renz gehalĀ­ten und erwarĀ­test nun, dass dich alle auslaĀ­chen. Aber das geschieht nicht.

šŸ”« ZUAGROĀ­AST

Klatsch und Tratsch, Betrug, windige MachenĀ­schafĀ­ten und giftige RacheĀ­plƤne im SĆ¼dburgenland.

šŸ“˜ ZEBRA IM KRIEG

Nach der Corona-Krise. In einer namenĀ­loĀ­sen HafenĀ­stadt, in der Paul SariaĀ­niĀ­dis mit seiner zwƶlfĀ­jƤhĀ­riĀ­gen Tochter Lena, seiner Frau Flora (einer SpitalsĀ­Ć¤rzĀ­tin) und seiner ewig grantelnĀ­den Mutter lebt (in einem Land, in dem es einmal eine pinkfarĀ­bene RevoluĀ­tion gab und in der nicht wenige Eltern in den 90ern und 2000ern dem organiĀ­sierĀ­ten VerbreĀ­chen angehƶrĀ­ten, wƤhrend andere ihr Geld als ProstiĀ­tuĀ­ierte in WesteuĀ­ropa verdienĀ­ten), findet gerade eine ā€žerweiĀ­terte PolizeiĀ­akĀ­tion gegen TerroĀ­risĀ­tenā€œ statt. Krieg ist es offiziĀ­ell keiner, wenngleich jede Nacht Raketen den Himmel erleuchĀ­ten, Kanonen auf die Stadt gerichĀ­tet sind, die ZufahrtsĀ­straĀ­ĆŸen gesperrt und die VersorĀ­gung knapp ist.

šŸ›‹ļø LYRIK am SONNTAG

Dieses Buch und die CD muss ich unbedingt hochhalĀ­ten. Erstens: Weil ich mir meine Kindheit ohne ChrisĀ­tine NƶstlinĀ­ger einfach nicht vorstelĀ­len kann. Zweitens: Weil ich sie als Leserin dann irgendĀ­wie viel zu lange aus den Augen verloĀ­ren habe.